Der Reifendruck gehört zu den Dingen, die man gern vergisst – bis die Kontrollleuchte angeht. Dabei ist er schnell geprüft und hat großen Einfluss auf Sicherheit, Verbrauch und die Lebensdauer deiner Reifen.
Warum der richtige Druck so wichtig ist
- Sicherheit: Mit zu wenig Luft wird das Fahrverhalten schwammig – besonders beim Bremsen und in Kurven.
- Verbrauch: Zu niedriger Druck erhöht den Rollwiderstand, das Auto braucht mehr Kraftstoff.
- Verschleiß: Reifen mit zu wenig Luft werden wärmer und nutzen sich an den Schultern stärker ab.
Wo steht der richtige Wert?
Den vom Hersteller empfohlenen Reifendruck findest du meist auf einem Aufkleber in der Tankklappe oder im Türrahmen auf der Fahrerseite – und natürlich in der Betriebsanleitung. Oft gibt es zwei Werte: einen für normale und einen höheren für volle Beladung. Vorne und hinten können sich die Werte unterscheiden.

bar oder psi? Die kleine Umrechnungstabelle
In Europa wird der Druck meist in bar angegeben, manche Luftdruckprüfer zeigen aber psi an. 1 bar entspricht etwa 14,5 psi.
| bar | psi (gerundet) |
|---|---|
| 2,0 | 29 |
| 2,2 | 32 |
| 2,5 | 36 |
| 2,8 | 41 |
| 3,0 | 44 |
| 3,5 | 51 |
So prüfst du richtig
- Bei kalten Reifen messen – also vor der Fahrt oder nach höchstens ein paar Kilometern.
- Ventilkappe abschrauben, Prüfgerät aufsetzen und den Wert ablesen.
- Auf den empfohlenen Wert auffüllen oder Luft ablassen.
- Ventilkappe wieder aufschrauben – sie schützt das Ventil vor Schmutz.
Den Wert immer im Blick
Damit du an der Tankstelle nicht erst suchen musst, gibt es unser Reifendruck-Aufkleber-Set: vier Aufkleber mit deinen Werten – zwei für vorne, zwei für hinten. Sie sind etwa 7 × 3 cm groß, ohne Hintergrund geschnitten und passen in die Tankklappe, an den Türrahmen oder an den Radlauf. Schwarz für helle, Weiß für dunkle Autos – in 32 Kombinationen von 2,0 bis 5,5 bar.


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